Beratung bei Betriebsprüfung und Steuerfahndung

Wenn das Finanzamt vor der Tür steht...

Wir schützen Ihre Rechte und regeln den Ablauf der Betriebsprüfung oder Steuerfahndung. Wenn sich das Finanzamt bei Ihnen meldet, wählen Sie einfach unsere „Notrufnummer“:

Telefon: 089 / 290 13 90

Auch wenn die Finanzbeamten bereits dabei sind Ihre Räume zu durchsuchen, sollten Sie uns sofort anrufen.
Sie haben das Recht, alleine zu telefonieren bzw. angerufen zu werden.
Wir als Ihre Steuerberater kümmern uns dann um den weiteren Ablauf der Betriebsprüfung oder Steuerfahndung.

Auf den nächsten Seiten finden Sie weitere wichtige Verhaltenstipps.

  1. Rufen Sie Ihre Steuerberater-Notrufnummer an. Gemeinsam mit Ihnen regeln wir den weiteren Ablauf der Betriebsprüfung.
  2. Bestimmen Sie den Prüfungsort: In Ihrem Betrieb, sofern Sie über ausreichend Platz verfügen, ansonsten im Finanzamt oder bei uns in Ihrer Steuerkanzlei.
  3. Bei Bedarf benennen Sie uns, Ihre Steuerberater, als zweite Auskunftsperson.
  4. Der Prüfer hat das Recht, Ihre Geschäftsräume zu besichtigen. Auf Wunsch sind wir beim Besichtigungstermin dabei. Ihre Privaträume sind in der Regel tabu!
  5. Sie sind verpflichtet, Ihre Geschäftsunterlagen vorzulegen. Ausnahmen sind nur Patientenunterlagen oder Mandantenakten etc., die der Geheimhaltungspflicht unterliegen.
  6. Laufende Unterrichtung: Die Fragen des Prüfers sollten tageweise und schriftlich übergeben werden. So können die Antworten in Ruhe überdacht werden. Achtung: Keine Fragen „aus der Hüfte heraus“ beantworten.
  7. Privatkonten sind in der Regel tabu. Der Vorlagewunsch des Prüfers muss nachvollziehbar begründet sein.
  8. Prüfungsfeststellung: Besteht keine Beanstandung, so ist die Betriebsprüfung nun zu Ende. Doch auch bei Beanstandungen brauchen Sie sich noch nicht zu beunruhigen.
  9. Bei der Schlussbesprechung können Meinungsunterschiede oder falsche Auffassungen des Prüfers noch ausgeräumt werden.
  10. Anschließend erstellt der Prüfer einen Betriebsprüfungsbericht. Diesen senden Sie bitte sofort an uns, Ihre Steuerberater. So können wir mögliche Fehler innerhalb der 1-Monats-Frist korrigieren.
  11. Im Falle geänderter Steuerbescheide erhalten Sie diese 6 – 8 Wochen nach Zugang des Betriebsprüfungsberichts. Nun haben Sie und wir als Ihre Steuerberater, die Möglichkeit, im Rechtsbehelfsverfahren Ihre Rechte zu wahren.
  12. Steuerstrafverfahren: Kommt es im Rahmen der Betriebsprüfung zu erheblichen Steuernachzahlungen, gibt der Prüfer eine Kontrollmitteilung an die Strafsachenstelle. Diese leitet nach eigenem Ermessen ein Bußgeld- oder Strafverfahren ein.
  1. Kontaktaufnahme mit Steuerberater
    Setzen Sie sich bei einer Steuerfahndung sofort mit uns in Verbindung.
    Sie dürfen während der Durchsuchung alleine telefonieren bzw. angerufen werden.
     
  2. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
    Machen Sie von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch!
    Auskünfte und Aussagen gegenüber dem Fahndungsbeamten geben Sie nur nach Beratung mit uns.
     
  3. Prüfung des Durchsuchungsbeschlusses
    Lassen Sie sich den richterlichen Durchsuchungsbeschluss vorlegen!
    Achten Sie darauf, dass die Beamten sich auf das im Durchsuchungsbeschluss genannte Gebiet begrenzen.
     
  4. Passives Verhalten
    Während der Durchsuchung sollten Sie sich völlig passiv verhalten.
    Sie haben das Recht, anwesend zu sein!
    In der Praxis wird auch die Anwesenheit eines Steuerberaters erlaubt.
    Die Fahnder brauchen aber das Erscheinen des Steuerberaters nicht abwarten.
     
  5. Nichts freiwillig aushändigen
    Im Hinblick auf ein Beweisverwertungsverbot wegen rechtswidriger Beschlagnahme sollten Sie niemals freiwillig Unterlagen aushändigen sondern auf eine Beschlagnahme bestehen, wenn die Beamten die Unterlagen haben wollen.
     
  6. Verzeichnis aufstellen
    Ist es zu einer Beschlagnahme gekommen, so haben Sie das Recht auf die Aushändigung eines schriftlichen Verzeichnisses der beschlagnahmten Unterlagen.
     
  7. "Zufallsfunde" vermeiden
    Ein Problem sind die sog. "Zufallsfunde" bei den Durchsuchungen, also die zufällige Feststellung von Tatbeständen, die nicht im Durchsuchungsbeschluss aufgeführt sind.
    Deshalb kann es zweckmäßig sein, gleich zu Beginn der Durchsuchung die gesuchten Unterlagen herauszugeben und die Durchsuchung damit zu beenden. Bestehen Sie auch hier auf eine Beschlagnahme.
    Sie können damit vermeiden, dass zufällig Beweismittel für andere Straftaten gefunden werden.
     
  8. Vernehmung
    Bei einer eventuellen Vernehmung kann Ihr Verteidiger anwesend sein. Bitte bestehen Sie darauf!
    In der Regel kann aber eine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen schriftlich erfolgen! Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

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